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 Betreff des Beitrags: Auf den Spuren von Schloss Kelvin
BeitragVerfasst: 06.11.2011, 14:21 
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Ähm, das ist zwar keine Geschichte direkt von Harry Potter aber ich hoffe sie gefällt euch trotzdem:

1



Es war Donnerstag. Wie an jedem Tag herrschte in der Klasse 4d vor dem Unterrichtsbeginn großer Trubel. Alle riefen durcheinander, warfen mit zerknüllten Papierbällen und hin und wieder huschte der ein oder andere Papierflieger an einem vorbei. Auch die jungen Detektive Mia, Bruno, Sarah und Sebastian waren an diesem herrlichen Sommertag wieder vergnügt und munter. Sie waren die dicksten Freunde der ganzen Schule und unternahmen fast jeden Tag etwas zusammen. Außerdem hatten sie ein ungewöhnliches Hobby: Geheimnissen auf den Grund gehen. Sie nannten sich auch schon die Junior Detektive. Darauf waren sie besonders stolz. „Sagt mal, habt ihr dieses Wochenende Zeit für eine kleine Fahrradtour?“, fragte das Oberhaupt der Bande Sebastian. „Klar doch!“, riefen alle gleichzeitig. Da kam die Geschichtslehrerin Frau Gorenz rein. Sofort verstummte das Stimmengewirr und alle nahmen brav Platz. „Guten Tag, Kinder“, flötete die Lehrerin fröhlich. Sie war eine nette Frau und gestaltete den Unterricht immer schön indem sie sich viele Projekte einfallen lies und die Wünsche der Kinder gerne entgegen nahm. So was konnte man von der Geografielehrerin Frau Tiel nicht behaupten. „Guten Tag, Frau Gorenz“, riefen die Kinder im Chor.
Die Lehrerin strahlte geheimnisvoll in die Klasse. Das tat sie immer wenn sie etwas ganz besonderes vorbereitet hatte. Was würde das sein? Etwas Spannendes? Etwas Lustiges?
Gebannt sahen die Kinder ihre Lehrerin an. Schließlich sagte sie: „Ich habe ein neues
Projekt für euch!“ Die Kinder jubelten lauthals los. „Ihr sollt euch euer Thema diesmal selbst aussuchen! Aber erstmal setzt euch in Gruppen zusammen, dann erkläre ich euch den Rest“, beendete sie den Satz. Die vier Junior Detektive setzten sich natürlich als Vierergruppe zusammen. Frau Gorenz lächelte sie an, denn sie wusste genau dass sie diese Gruppe wieder sehen würde. Als die letzten Stühle über den Boden kratzten fing die Lehrerin wieder an zu sprechen: „Dieses Thema soll über unsere Stadt Karolo handeln sei es, wer das Rathaus bauen lies oder was für Geheimnise unser wunderschöner Park hat.“ Sie zwinkerte der Klasse verschwörerisch zu. Da klingelte es und alle Schüler rannten zur Pause. Das Projekt war das aktuelle Gesprächsthema der Klasse 4d. Als die vier Junior Detektive mit den Pausenbroten in der Hand sich ein schattiges Plätzchen auf dem Schulhof reserviert hatten kamen plötzlich sechs Jungen und ein Mädchen zu ihrer Stelle. Das hatte ihnen gerade noch gefehlt:
Ricky und seine Clique! Das waren die so genannten „Erzfeinde“ von den vier Detektiven. Ständig gab es Streit zwischen den beiden Cliquen. „Was wollt ihr Trottel den schon wieder?“, stöhnte Mia genervt. „Sei ja nicht so vorlaut!“, blaffte Ricky sie an. Mia blieb unbeeindruckt. „Eigentlich wollten wir nur wissen was ihr Streber euch für euer Projekt ausgesucht habt“, meinte Ricky kühl, „Wer baute die Schule, oder was?“ Rickys Clique fing an zu kichern. Bruno ballte die Fäuste. „Und ihr? Euer Projekt handelt doch darüber wer Videospiele erfunden hat, oder?“, entgegnete der Junge. Die Miene von Ricky verhärtete sich, auch der Rest von Rickys Clique hörte auf zu lachen. Ein paar Sekunden lang starrten sich die zwei Jungen an, dann ging Ricky auf Bruno los. Erschrocken sahen Mia, Sarah und Sebastian die Szene mit an. Bruno holte zum Schlag aus, doch zum Glück klingelte es ab.
Langsam lies er die Faust sinken. Ricky funkelte böse mit den Augen, dann ging er zusammen mit seinen Freunden in das Schulgebäude zurück. Auf dem Weg zum Klassenzimmer redeten die zwei Mädchen der Bande wie wild auf ihren Freund ein. „Was hat dich da bloß geritten, Bruno? Hättest du zugeschlagen hätten wir jetzt eine Menge Ärger am Hals!“, sagte Sarah. „Was habt ihr denn alle ist doch nichts passiert!?“, meinte Bruno. „Aber es hätte was passieren können!“, erwiderte Mia. „Hätte, wäre, wenn!“, stöhnte der Junge.
Sebastian war die ganze Zeit neben seinen Freunden hergetrottet ohne auch nur einen Laut von sich zu geben, doch jetzt meldete er sich auch zu Wort: „Ach lasst doch endlich gut sein. Was nützt das wenn ihr euch jetzt noch mehr streitet?“ Die anderen drei verstummten. Sie mussten wohl einsehen dass Sebastian Recht hatte. Wie schon so oft. Als sie in den Klassenraum betraten erwartete sie eine Überraschung. Nicht ihr Mathelehrer Herr Wallach stand an dem Pult vorne, sondern ihre Geografielehrerin Frau Tiel! „Oh nein“, stöhnten die Junior Detektive, „nicht Die, bitte nicht Die!“ Widerwillig setzten sie sich auf ihren Platz. Nicht auch noch die schlimmste Lehrerin der Schule. Hochmütig schaute Frau Tiel auf die Schüler hinab die auf einmal alle ganz klein wirkten. Nach ein Paar Minuten Stille sagte die Lehrerin schließlich: „Hefte raus wir schreiben ein Diktat!“ Stöhnend holten die Kinder einen Zettel heraus und beschrifteten ihn mit Name und Datum. „Alte Schreckschraube!“, zischte Bruno und die anderen drei stimmten ihm leise zu. Doch das hätten sie lieber bleiben lassen, denn sofort rief die Lehrerin: „Noch ein Wort und ich trage euch eine Sechs ein!“ Sofort waren alle ruhig. Nach dem Unterricht gingen Mia, Sarah, Sebastian und Bruno in ihr Hauptquartier im Wald. Dort hatten sie sich vor einiger Zeit ein großes, geräumiges Baumhaus errichtet (eines der Dinge worauf sie richtig stolz waren). Sie ließen sich auf den weichen, mit Decken belegten Boden sinken und atmeten erst mal tief durch. Das Diktat war ziemlich schwer gewesen aber sie waren alle noch mit einer zwei davongekommen. „Diese Lehrerin regt einen auch immer von neuem auf!“, beschwerte sich Mia. Die anderen nickten. Doch dann kam Sebastian etwas ganz anderes in den Sinn. „Sagt mal Leute was wollen wir eigentlich als Projektthema nehmen?“ Fragend sah er seine Freunde an. Keiner sagte etwas. „Vielleicht den Park und seine Umgebung“, schlug Sarah vor. „Ne, ich habe mitbekommen das Florian und sein Partner das schon nehmen wollen“, entgegnete Sebastian. Wieder trat Stille ein in der die vier Detektive scharf nachdachten. Doch dann kam Sebastian die Idee. „Hey, Schloss Kelvin ist doch das perfekte Thema!“, sagte er begeistert. „Ja, genau, das ist super!“, stimmten ihm die anderen zu.
Schloss Kelvin war eine alte Burg die angeblich schon über fünfhundert Jahre in der Stadt Karolo stehen sollte. Man erzählte sich das sich dort früher grauenhafte Dinge abgespielt haben sollten. „Also gut. wir nehmen Schloss Kelvin als Projektthema!“, beschloss Sebastian.


In den nächsten Tagen waren die vier Junior Detektive damit beschäftigt so viel wie möglich über das Schloss heraus zu finden. Sie kamen zwar gut voran, aber sie brauchten noch mehr Informationen, denn das was sie wussten, wusste bereits jeder in der Stadt.
Sebastian lag auf seinem Bett und dachte nach: Sollten wir doch ein anderes Thema nehmen?
Nein! So schnell würden sie nicht aufgeben. Morgen nur noch und dann waren Ferien, da hatten sie genug Zeit um weiter zu nachzuforschen. Er stand auf und schlurfte in die Küche um sich etwas zu Trinken zu holen. Plötzlich hatte er eine geniale Idee! Ihm fiel vor Aufregung fast die Flasche aus der Hand. Er sauste zum Telefon und wählte nacheinander die Nummern seiner drei Freunde. „Kommt schnell zum Hauptquartier, genaueres erzähl ich euch später!“, sagte er jedem der Drei. Wenige Minuten später radelte er so schnell er konnte in den Wald zum Hauptquartier. Dort standen schon wild durcheinander redend Sarah, Mia und Bruno. „Was ist den los? Warum sollten wir so schnell herkommen? Ist etwas passiert?“, fragte Bruno völlig verwirrt.
Verschwitzt kletterte Sebastian die Strickleiter hinauf. Die anderen folgten ihm.
Als alle platz genommen hatten fing Sebastian langsam an zu sprechen: „Übermorgen sind Ferien. Und ich habe mir gedacht, da wir so viel Zeit haben, könnten wir doch die zwei Wochen ins Schloss ziehen. Natürlich nur wenn das geht. So könnten wir viel bessere Nachforschungen anstellen. Wir wüssten wie das Schloss von innen aussieht und vielleicht erfahren wir etwas über die Vorfahren.“ Stille trat ein. Erwartungsvoll sah Sebastian in die überrumpelten Gesichter seiner Freunde. Hoffentlich würden sie seinen Vorschlag gut finden.
Und endlich sagte Bruno: „Sebastian, du bist genial!“

Vortsetzung folgt!

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Danke AnAn. Ich stell in kürze das 2. Kaitel on. warte aber noch bis sich ein oder zwei mehr das 1. Kapitel durchgelesne haben :!: :wink:

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das haben garantiert schon viele gelesen, nur die schreiben eben nicht dazu...so is das hier immer...:)

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Komisch... Mir ist, al hätte ich das schonmal gelesen...
Aber ich finde es natürlich auch gut! :wink:


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Ähm, danke :| :)

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Ja, mir ging's auch so....Vllt gibt es ja eine so ähnliche ff schon....
Trotzdem gut...;)
Wann stellst du denn jetzt Kapitel 2 on, jetzt hast du noch eine Rückmeldung mehr....reicht das jetzt?! :wink:

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Hmmmm...das is die Geschichte von Pansy....die Geschichten sind die gleichen....entwerfe du bist Pansy oder du hast ihre Geschichte kopiert....

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BeitragVerfasst: 11.11.2011, 20:42 
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Mhh, Pansy, ja sie hat mich gebeten die Geschichte hier rein zu stellen. Sie ist meine Schulfreundin. Ich kenne sie. Mandy stimmts? Ich hab geguckt und gesehen das sie bis zum zweiten Kapitel on gestellt hat :wink: Das hätte sie mir ja mal sagen können :!: :evil: Jedenfalls stell ich das zweite Kapitel noch mal on. Und das dritte gleich dazu. Naja ich frag sie am Montag mal ob sie nicht lust hat sich doch wieder anzumelden. Vielleicht macht sies ja. ich kanns euch aber nicht versprechen. :wink:


2


Am nächsten Morgen wartete Sebastian schon aufgeregt auf seine Freunde.
Jeder sollte seine Eltern fragen ob sie über die Ferien nach Schloss Kelvin ziehen
konnten. Sebastian selbst, durfte. Seine Eltern hatten sich sogar dazu bereiterklärt alles zu organisieren. Nach einer Weile kam Sarah schon auf ihn zu gerannt. „Und?“, fragte der Junge ganz aufgeregt. „Ja ich darf!“, meinte Sarah und strahlte. Da kam auch schon Mia. Auch sie durfte glücklicherweise. Jetzt hing alles nur noch von Bruno ab. Wenn der nicht durfte würden sie alle nicht gehen. Sie warteten, und warteten, doch er kam nicht. Nervös schaute Mia auf die Uhr. „Oh nein, der Unterricht fängt in genau drei Minuten an! Los wir sollten rein gehen!“
Enttäuscht schlurften sie in ihr Klassenzimmer und nahmen dort Platz. Sie behandelten gerade
„Der Wald und ihre Tiere“, da klopfte es an der Tür. „Herein!“, rief der Lehrer.
Sebastian, Sarah und Mia drehten sich um. Bruno! „Entschuldigen Sie mein Wecker hat nicht geklingelt“, sagte Bruno etwas beschämt. „Äh, jaja, setz dich und fang an abzuschreiben!“, sagte der Lehrer. Die anderen drei Detektive sahen Bruno eindringlich an. Der aber grinste nur und zeigte ihnen den hochgehaltenen Daumen. Er durfte also auch.

Nach dem Unterricht gingen die vier Junior Detektive, laut schwatzend nebeneinander her.
„Sebastian, hat deine Mutter schon im Schloss angerufen und gefragt wie das alles abläuft?“, fragte Mia neugierig. „Nein“, war die Antwort. „Wann macht sie es?“, wollte Bruno wissen.
„Leute“, sagte Sebastian und stellte sich seinen drei Freunden in den Weg, „im Moment weiß ich noch gar nichts! Aber, meine Mutter wird sicher bald anrufen. Kommt doch noch mit zu mir, dann werden wir weitersehen!“ Wenige Minuten später standen die Vier schon in der Küche von Sebastians Eltern und tranken selbst gemachte Limonade. „Na wie war euer Schultag heute?“, fragte Sebastians Mutter und stellte eine Dose Kekse auf den Tisch.
„Eigentlich ganz normal“, antwortete Sebastian und nahm sich einen Keks.
Seine Freunde sahen ihn viel sagend an. Endlich fragte er: „Hast du schon im Schloss angerufen?“ Seine Mutter schüttelte den Kopf. „Nein, aber jetzt wo ihr alle hier seid kann ich das ja gleich machen!“ Die vier Freunde sahen sich strahlend an. Sebastians Mutter ging zum Telefon und wählte eine Nummer die sie von einem Zettel ablas. Gespannt sahen die Kinder auf. Während dem Gespräch stellte die Mutter viele Fragen, manche waren auch unnötig fanden die Vier. Das Gespräch dauerte ewig. Bestimmt eine halbe Stunde starrten die Freunde auf den Hörer. Endlich sagte Sebastians Mutter: „Tschüss, und vielen dank noch mal!“ Sie drückte auf die kleine rote Taste und legte den Hörer bei Seite, dann sah sie die Kinder ernst an.
Oh, da kann ja nur was schief gegangen sein, dachte Sebastian traurig. Doch dann lächelte
seine Mutter und sagte: „Alles klar ihr könnt gleich am Montag kommen und dort für zwei Wochen bleiben!“ Die Vier Freunde sprangen vor Freude auf und jubelten.
„Schnell ab ins Hauptquartier wir müssen planen!“, rief Mia und alle machten sich auf den Weg in den Wald. Es war mal wieder ein sonniger und vor allem heißer Tag, doch im Wald war es angenehm kühl. Am Hauptquartier angekommen kletterten alle nacheinander die Strickleiter hoch. Völlig außer Atem ließen sie sich dann schließlich auf dem weichen Boden fallen und atmeten tief durch. „Phu, bin ich durchgeschwitzt!“, keuchte Bruno. Die anderen stimmten ihm leise zu. Nach einer kurzen Verschnaufpause meldete sich Mia zu Wort:
„Also, wer bringt was mit?“ Die Vier überlegten. „Ich könnte Notizblöcke und Stifte mit- bringen, wir können uns ja all die Informationen schlecht merken!“, meinte Bruno. Mia nickte und sagte: „Sehr gut das ist wichtig! Und ich bring dann ein bisschen Knabberzeug mit, ihr wisst schon für abends und so.“ Sie zwinkerte. Bruno rieb sich mit großen Augen den Bauch.
Die Freunde kicherten über Brunos Geste und setzten dann ihre Planung fort.
3

Am Sonntagnachmittag radelten Mia, Bruno, Sarah und Sebastian einen schmalen Feldweg entlang. Sie wollten raus auf eine große Wiese und Fußballspielen. „Ich bin in Sebastians Team!“, entschied Mia. Doch Sarah war anderer Meinung: „He, du warst schon letztes mal in seinem Team, jetzt bin ich dran!“ „Stimmt ja gar nicht“, empörte sich Mia, „aber na gut, dann bist du eben in seinem Team und ich in Brunos.“ „So ist es brav“, witzelte Sarah und sie und die zwei Jungs brachen in Gelächter aus. Mia streckte den dreien die Zunge raus und fuhr weiter. Nach wenigen Minuten waren sie schon an der Wiese angekommen. Das Spiel konnte beginnen! Sie spielten sehr lange und ausgelassen. Es hatte schon immer Spaß gemacht auf der Wiese zu Viert Fußball zu spielen. Und plötzlich stockte Mia. Da stand jemand, ein Mann. Bestimmt nur ein Spatziergänger, dachte sie. Wusch. Der Ball zischte an ihr vorbei.
„He, was machst du denn Mia, den hättest du locker halten können!“, rief Bruno verärgert.
Doch Mia antwortete nicht sondern ging einfach den Ball holen und sie setzten das Spiel fort.
Nach ungefähr einer halben Stunde machten die vier Freunde eine Pause. Sie breiteten die Decke die Sarah mitgebracht hatte auf dem Gras aus und holten ihre Trinkflaschen und ein par Kekse aus einem Rucksack. Mia verschluckte sich bald an einem Keks als sie sah dass der Mann dort immer noch stand, an der gleichen Stelle wie schon vor einer halben Stunde.
Sie starrte ihn an. Hatte er sich wirklich eine ganze halbe Stunde ohne sich zu bewegen das Fußballspiel angesehen? „Mia, was ist? Du guckst ja als ob du ein Gespenst gesehen hast“, sagte Bruno kichernd. „Hä? Was?“, nuschelte Mia. Da, der Mann setzte sich in Bewegung. Er steuerte direkt auf die Freunde zu. „Der Typ da hat uns die ganze Zeit beobachtet und jetzt kommt er zu uns!“, sagte Mia leise und eh sie sich versahen stand der Mann vor ihnen und starrte sie an. „Ja, was wollen sie?“, fragte Sebastian. Der Mann antwortete nicht. Stattdessen starrte er weiter die Kinder an. Sein Blick war durchdringend und kühl. Er war blass, sehr blass, als ob seine Haut die Sonne nicht kannte. Er hatte sehr altmodische Kleider an. So was trug heute keiner mehr. „Was wollen sie?“, fragte Sebastian noch mal und es klang ärgerlicher als er wollte. Den Blick unverändert auf die Freunde gerichtet sagte der Mann: „Das Schloss ist nicht mehr sicher. Ihr begeht einen Fehler wenn ihr euch dort einrichtet. Lasst es sein sonst könnte euch das das Leben kosten!“ Und mit diesen Worten drehte er sich um und ging davon. Verwundert schauten sich die vier Freunde an. „Was war das denn?“, fragte Bruno völlig überrumpelt. „He!“ Mia stand auf und wollte dem Mann etwas hinterher rufen, doch, er war verschwunden. „W-w-wo ist der Typ hin? Der kann sich doch nicht einfach in Luft auflösen“, stotterte sie erschrocken. „Das war bestimmt nur so ein Irrer der uns angst machen wollte“, vermutete Sarah, doch so recht glaubte sie sich selbst nicht. „Und woher soll er gewusst haben dass wir nach Schloss Kelvin wollen?“, entgegnete Sebastian. Sarah zuckte mit den Schultern. „Keine Ahnung. Lasst uns lieber noch ne Runde Fußball spielen“, meinte sie und schnappte sich den Ball. Aber die Vier konnten sich einfach nicht mehr richtig konzentrieren. Also beschlossen sie nach Hause zu fahren.

Am nächsten Morgen stand Sarah schon mit zwei Koffern unten im Flur. Sie war schon sehr früh aufgewacht und konnte danach einfach nicht mehr einschlafen. „Mensch, Sarah, was willst du denn mit zwei Koffern? Wenn man dein Gepäck so sieht könnte man meinen du wanderst aus!“, kicherte Sarahs kleiner Bruder Tomi und boxte seiner Schwester aus Spaß in die Hüfte. „Au! Ach Tomi, kannst du mich jetzt endlich mal in ruhe lassen? Du bist ne richtige Nervensäge, weißt du das?!“, schnauzte sie ihren Bruder an. So ging das schon den ganzen Morgen. Ständig hatte Tomi etwas auszusetzen. „Hört auf euch zu streiten!
Sarah leg dein Gepäck schon mal in den Kofferraum!“, befahl Sarahs Mutter und ging zum Wagen. Natürlich musste Tomi auch mitkommen. Er wollte unbedingt das Schloss sehen.
Alle fünf Minuten fragte er: „Sind wir schon da?“ Endlich deutete Sarahs Mutter auf ein riesiges Gebäude das nicht mehr weit entfernt war. Das Schloss. Sarah rutschte aufgeregt auf ihrem Sitz herum. Sie würde zwei Wochen in einem richtigen Schloss wohnen zusammen mit ihren besten Freunden und das wichtigste ohne Tomi! Ja, kein Tomi der sie jeden Tag bis zu geht nicht mehr nerven würde. Das Auto parkte am Straßenrand und Sarah stürzte aus dem Wagen. Bruno, Mia und Sebastian standen schon schwatzend vor dem riesigen schwarzen Tor was zum Vorgarten des Schlosses führte. „Sarah, da bist du ja endlich!“, rief Mia und rannte auf ihre Freundin zu. Sie stellte sich zu ihren Freunden. Sarahs Mutter hatte sich in der Zeit zu der Gruppe von Eltern mit ihrem Gepäck gesellt. „Das Schloss sieht krass aus, oder?“, meinte Bruno und musterte es von oben bis unten. Die anderen stimmten ihm zu. Die großen Mauern waren mit Efeu überwuchert. Es gab nur wenige Stellen wo die Steine hervorguckten. Unzählige Türme ragten empor und an den Spitzen wehten rote Fahnen mit einem K für Kelvin darauf. Die Fenster waren Kunstvoll verziert und oben abgerundet. Plötzlich öffnete sich die riesige, hölzerne Tür. Ein Mann mit braun gelocktem Haar trat heraus und schloss das schwarze Tor auf. „Guten morgen allerseits“, rief er fröhlich, „ ich bin Prinz Pieter, aber das sollte ja bekannt sein!“, stellte er sich lachend vor. Er hatte wirklich strahlend weiße Zähne und somit auch ein charmantes Lächeln. Trotz das er ein bisschen altmodisch angezogen war und pechschwarze Augen hatte machte er wirklich einen sehr netten Eindruck. Nachdem er jedem einzeln die Hand geschüttelt hatte führte er alle ins Schloss. Die Eingangshalle war riesig. Der geflieste Boden war schwarz – weiß kariert und blitzblank so dass man sich darin spiegeln konnte. An den Wänden stiegen riesige gerillte Säulen empor. Und in der Mitte führte eine breite Treppe mit einem ebenso breiten roten Teppich in das nächste Stockwerk.
„Wow!“, hauchte Mia mit großen Augen und offen stehendem Mund. „Tja, das ist mein kleines, bescheidenes Schloss!“, sagte Prinz Pieter. „Klein? Bescheiden? Der spinnt doch!
Das Schloss ist riesig und von bescheiden brauchen wir ja gar nicht erst reden“, flüsterte Sebastian Bruno zu. Der nickte nur. Auch die Eltern schienen begeistert, aber jetzt war es Zeit für den Abschied. Brunos Mutter gab ihrem Sohn einen dicken Kuss auf die Wange und rief im ihm noch zu: „Tschüss mein Bärchen!“ Bruno war entsetzt. „Mom!“, quiekte er und spürte wie rot er wurde. Seine Freunde kicherten. Schließlich standen sie allein mit Prinz Pieter in der riesigen Eingangshalle. Stille. Nach einigen Minuten sagte Pieter dann: „Tja, ähm, lasst das Gepäck hier stehen. Charles wird sich darum kümmern! Ah, da ist er ja!“
Ein alter Mann in einem schwarzen Anzug kam die Treppe heruntergestolpert. Er hatte kaum noch Haare auf dem Kopf und hatte ziemlich viele Falten. „Charles, kümmern sie sich um das Gepäck, ja. Sofort!“, sagte Prinz Pieter plötzlich in scharfem Ton, dann drehte er sich um und bedeutete den verwirrten Kindern mitzukommen. Sie folgten ihm die Treppen hoch bis ins dritte Stockwerk und blieben vor einer großen Tür stehen. „So, das hier ist das Zimmer für die zwei Damen!“, sagte Pieter und öffnete die Tür. Mia und Sarah staunten nicht schlecht als sie in ein riesiges Zimmer eintraten. „Wahnsinn!“, wisperte Sarah. „Äh, ja da hinten ist das Badezimmer. Wir gehen dann auch mal weiter.“ Mit diesen Worten gingen Prinz Pieter, Bruno und Sebastian aus dem Zimmer und ließen die Mädchen allein in ihrem Staunen zurück. Das Zimmer war nun wirklich mehr als groß. Es standen zwei riesige Himmelbetten
darin und ein kolossaler Schrank war auch vorhanden. Ein weniger großer, runder Tisch stand in der Mitte des Zimmers mit zwei bequem aussehenden Ledersesseln daran. Der Boden war schwarz-weiß gefliest wie unten in der Eingangshalle und unter einem Porträt einer Frau im Spitzenkleid stand ein großer Kamin in dem gemächlich ein Feuer flackerte. Plötzlich ging die Tür auf und Charles kam mit den Koffern der beiden Mädchen herein. Er stellte sie ab und verließ ohne ein Wort wieder das Zimmer. „Komischer Kauz“, meinte Mia schnappte sich ihren Koffer und begann damit ihn auszuräumen. Sarah wollte sich lieber das Bad angucken.
„Es wird toll werden. Zwei Wochen in diesem Schloss zu wohnen. Ich kann es kaum erwarten es zu erkunden!“, rief Sarah aus dem Bad. „Aber hallo. Ich hab gehört dass es hier einen Friedhof gleich hinterm Schloss geben soll“, erklärte Mia. „Cool!“


Hier. Und denkt bloß nicht ich wehr Pansy :!: :!: :!: :? :| :oops: :) Wir mögen zwar viel gemeinsam haben aber sind doch nicht ein und die selben Personen :!: :| Mensch das hätte sie mir echt mal sagen können. dann hätte ich sowas peinliches hier vermeiden können :!: :? :oops: :oops: :oops:

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BeitragVerfasst: 12.11.2011, 16:31 
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achso....und wir dachten schon, du wärst böse... :oops:
is doch nicht schlimm!!!

cool!!! grüß sie von uns und überrede sie!!!

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BeitragVerfasst: 12.11.2011, 22:50 
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Mach ich :!: :wink: Und wie jetzt ihr dachtet ich wär böse :?: :?: :?: :P

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BeitragVerfasst: 12.11.2011, 23:20 
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Naja, wir dachten du hättest Pansys geschichte kopiert und sie als deine eigne ausgegeben. Würdest du aba nich machen, oda? :wink:

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Denn wir haben nur ein Leben zu leben, eine Liebe zu geben, eine Chance nicht zu fallen. Ein Herz zu brechen, eine Seele zu nehmen. Um uns nicht aufzugeben.


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BeitragVerfasst: 13.11.2011, 14:15 
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nein aber wie könnte ih sie kopieren wenn eh nur der Anfang drin steht :?: :?: :?: :D

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