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 Betreff des Beitrags: Vertrauen oder Misstrauen? (Alias)
BeitragVerfasst: 22.10.2011, 20:32 
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Teil 1

Sydney hatte gute Laune. Sie hatte noch 4 Tage mehr Zeit für eine Examensarbeit erbetteln können und das Wochenende stand vor der Tür. Sie hatte einen gemütlichen Videoabend mit Francie geplant, und bei dieser Gelegenheit würde die ihr mal wieder erzählen, wer jetzt neuerdings mit wem zusammen war und wer sich von wem getrennt hatte. Und Sydney würde die Hälfte der Leute mal wieder nicht kennen, oder erst noch mal überlegen müssen.

Sie hatte kaum noch Freizeit, und wenn sie mal nicht auf einer Mission unterwegs war, musste sie jeden Moment damit rechnen, von SD-6 angepiept zu werden. Während sie Richtung Wohnung radelte verließ sie der Gedanke an SD-6 wieder und als sie in ihrer Wohnung stand, war der Tag gerettet. Es war draußen sehr warm gewesen, und auf dem Fahrrad hatte sie erheblich geschwitzt. So beschloss sie, sich unter eine kalte Dusche zu stellen und es sich dann gemütlich zu machen.

Aber unter der Dusche stehend, holten sie wieder die Gedanken über ihre Arbeit ein. Sie stellte sich vor, wie es gewesen wäre, wenn Sd-6 sie nie angeworben hätte. Sie hätte keinen so großen Zeitdruck für ihr Studium, könnte sich nach einem angenehmeren Nebenjob umsehen, müsste nicht unter Lebensgefahr ihren Job erledigen...und Danny würde noch leben. Vielleicht hätten sie jetzt schon geheiratet.

Der Gedanke an Danny schmerzte an diesem Ort besonders. Hier hatte Sydney ihm die Wahrheit erzählt. Eine tödliche Wahrheit, die Wahrheit über ihre Arbeit für SD-6. Sie hatte damit sein Todesurteil ausgestellt. Aber Sloane hatte es unterschrieben. Er hatte ihr zwar gesagt, dass ihm die Entscheidung schwer gefallen sei und es ganz gewiss nicht in seinem Sinne gewesen war, doch warum sollte er ihr die Wahrheit sagen. Es war schon schwer genug, ihm sooft gegenüber zu stehen und gute Mine zum bösen Spiel zu machen. Aber wie lange würde sie das noch durchhalten können?

Ein Klopfen an der Tür riss sie aus ihren Gedanken. Sie drehte dich Dusche ab und hüllte sich, nachdem sie sich rasch abgetrocknet hatte, in einen Bademantel. Während sie die Treppe hinunterlief, fragte sie sich, wer das sein konnte. Vielleicht Francie, oder war es vielleicht Will?

Als sie die Tür öffnete, klappte ihr fasst der Mund auf. Sie hätte die Tür am liebsten sofort zugeschlagen, aber das schien ihr keine gute Lösung. Und der ernste Ausdruck auf dem Gesicht des Besuchers beunruhigten sie zusätzlich.
Was um Himmels Willen hatte der Chef von SD-6, Arvin Sloane, hier zu suchen?

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BeitragVerfasst: 22.10.2011, 20:42 
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Teil 2

"Tut mir leid, dass ich so unangemeldet hier auftauche, aber es ist wichtig, Sydney. Kann ich kurz reinkommen? Wir müssen über etwas reden." Sloane schien es sehr eilig zu haben, er sah auch irgendwie gehetzt aus. Sydney war sehr überrascht. Sie hatte ihren Chef bisher immer nur als kalten und immer ruhigen Mann erlebt, der zwar ab und zu etwas in alten Zeiten schwelgt, aber nie die Fassung verliert. Aber vor ihr stand ein Arvin Sloane, der etwas außer Puste war, und irgendwie neben der Spur war.

"Kommen Sie rein, es scheint ja sehr wichtig zu sein.", sagte sie und trat einen Schritt zur Seite. Er murmelte ein kurzes Dankeschön und war keine zwei Sekunden später schon mitten in ihrer Wohnung. Sydney schloss leicht verwirrt die Tür und fragte sich, was mit ihm los war. Er schein sehr erleichtert zu sein, nicht mehr auf der freien Straße herumlaufen zu müssen.

Sie trat ins Wohnzimmer und sah einen sichtlich etwas erschöpften Sloane am Türrahmen lehnen. Ihm schien etwas sehr ernstes auf der Zunge zu liegen. "Setzen Sie sich, ich komme in fünf Minuten wieder runter.", sagte sie, kurz nachdem sie bemerkt hatte, dass sie immer noch im Bademantel vor ihm Chef stand. Sloane zeigte keine eindeutige Reaktion, aber Sydney nahm an, dass er es mitbekommen hatte, und wenn nicht, würde er sich früher oder später sowieso in ihren Sessel oder auf die Couch fallen lassen. Sie drehte sich um und ging nach oben.

Als sie sich anzog überlegte sie krampfhaft, was denn los sein könnte. War vielleicht etwas mit SD-6 geschehen? Hatte SD-6 einen harten Schlag von der CIA oder sonst wem erhalten?
< In diesem Fall >, dachte Sydney < müsste ich mich zusammenreißen um einigermaßen bestürzt auszusehen >. Ihrer Meinung nach war SD-6 das einzige, was Sloane beunruhigen könnte. Wie sollte einen so gefühlskalten Menschen sonst irgendetwas beeinflussen können. Schließlich war er auch bereit, das Leben von mehr Menschen für SD-6 zu opfern, außer Danny. Beim Gedanken an Danny musste sie sich krampfhaft zusammenreißen um nicht nach irgendetwas Schwerem zu greifen und es dann Sloane auf den Kopf zu schlagen. Sie stand vor dem Spiegel, atmete tief durch und ging wieder runter, um sich dem Gespräch mit Sloane zu stellen.

Sie kam herunter und sah Sloane auf dem Sessel sitzen, die Hände wie zum Gebet verschränkt und das Kinn darauf gestützt. Sie kam rein und setzte sich ihm gegenüber. Er schien, ihre Anwesenheit nicht bemerkt zu haben. Wie auch, er hatte die Augen geschlossen. "Sir? Was ist es, worüber sie mit mir reden wollen?", fragte sie, und er hob den Kopf und sah zu seiner Agentin hinüber.

"Am besten ist, wenn ich gleich auf den Punkt komme. Ich habe das Gefühl, das irgendjemand seine Leute auf mich angesetzt hat. Sie können doch dieses Gefühl, beobachtet zu werden, nicht wahr?" Sydney nickte kaum merklich. < Oh ja, dieses Gefühl kenne ich zu genüge. Wem habe ich das wohl zu verdanken?! >, dachte sie mürrisch und dachte an die Zeit, als er sie überwachen ließ. Dann sprach Sloane weiter. "Ich habe sie zu Hause aufgesucht, da ich nicht sicher bin, ob nicht mittlerweile mein Büro abgehört wird. Und ich befürchte, wenn ich Ihnen das, was ich jetzt sage, erzählen würde, während wir belauscht werden, dann hätten wir beide ein großes Problem."

Sydney wurde doch so langsam neugierig. Aber ihre Neugierde ging im Misstrauen gegenüber Sloane unter. Warum sollte sie ihm glauben was er ihr erzählt?
"Sydney, ich rede mit Ihnen darüber, weil ich Ihnen vertraue und weil es auch Sie betrifft." Sydney beschlich auf einmal ein Verdacht. Konnte es wirklich um ihn gehen? "Es geht um Jack. Ihr Vater ist...er ist verschwunden, und wir wissen auch nicht, wo er sein könnte." Sydney schloss die Augen. Es ging wirklich um ihn. Sloane lehnte sich zurück und sah Sydney jetzt direkt an.

Bildete sie sich das nur ein, oder hatten seine Augen auf einmal wieder den selben, kühlen Ausdruck wie früher? Sie schien sich geirrt zu haben, aber dieser kurze Moment, in dem er wieder wie vorher wirkte, ließ sie nicht los.

"Sydney, wissen Sie wo er ist? Haben Sie irgendeinen Hinweis darauf wo Jack sein könnte?" Sydney schüttelte den Kopf. "Nein...es ist...eben nicht das beste Vater-Tochter-Verhältnis zwischen uns. Aber warum die ganze Geheimnistuerei? Was wäre daran so schlimm, wenn jemand anderes von seinem Verschwinden wüsste?", fragte sie, denn sie konnte sich einfach keinen Reim auf Sloanes seltsames Verhalten machen. Es sah ihm einfach überhaupt nicht ähnlich, sich über andere Leute Sorgen zu machen. Um seine Agenten schon gar nicht!

"Jack ist nicht auf einer Mission verschwunden. Er hatte keinen Auftrag, und daher sieht es SD-6 nicht für nötig, nach ihm suchen zu lassen. Jedenfalls nicht offiziell. Aber ich würde mich um einiges wohler fühlen, wenn ich wüsste, dass Ihrem Vater nichts zugestoßen ist."

Sydney verstand gar nichts mehr. Sloane machte sich Sorgen um Jack?! Warum? Sie hätte ihn gern gefragt, aber in diesem Moment klopfte es dreimal laut an der Tür.

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BeitragVerfasst: 23.10.2011, 00:27 
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wow, ziemlich spannend. Ich kenne Alias nicht, aber wenn die Bücher so sind, wie das hier (es ist doch eine FF, oder?), dann würde ich sie gerne mal lesen.


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BeitragVerfasst: 23.10.2011, 12:02 
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Ja, das is ne FF :wink:
Und die bücher sind nich wirklich so...naja die bücher sind gut aber anders als die FF...ich kann das ncih so recht erklären...
Aber wenn du fragen u irgendwas hast, kannst du gern fragen!
(z.B. was SD-6 ist :mrgreen: ; eine Gruppe von terroristen, um genau zu sein 12 mann, haben sich zusammengetan und die allianz gebildet. die allianz besteht aus Sd-Zellen. SD-1 bis SD-12. Sloane ist der leiter von SD-6. Die agenten denken alle, sie würden für die CIA arbeiten und wissen nich, dass die arbeit die sie tag täglcih verrichten illegal ist...aber Sydney weiß von ihrem Vater, Jack, was SD-6 wirklcih ist. Jetzt ist sie doppelagentin für die richtige CIA)

also, frag ruhig! :mrgreen:

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BeitragVerfasst: 23.10.2011, 12:13 
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Teil 3

Sydney zuckte kurz zusammen, als es an der Tür klopfte. Sie sah kurz zu Sloane herüber, dessen Blick sich merkwürdig getrübt hatte. Als wäre er nur noch körperlich anwesend. Oder als hätte er resigniert. Es klopfte noch mal laut und Sydney schluckte einmal und stand auf.

Sie bemerkte, dass sie zitterte. <Was mache ich, falls da jetzt wirklich irgendwelche Männer vor der Tür stehen und mich dann ausquetschen wie einen überreife Zitrone? >, fragte sie sich. Sie griff nach dem Türgriff und spürte, dass ihre Hand ganz verschwitzt war. Als sie die Tür öffnete und sah, wer da vor ihr stand, wusste sie nicht ob sie beruhigt oder noch beunruhigter sein sollte. Denn vor ihr stand jemand, den man in solchen Situationen einfach überhaupt nicht gebrauchen kann.

Vor ihr stand Will. Bei Gesprächen, die man besser geheim hält, war ein Reporter wohl fehl am Platz. Und bei Wills unendlicher Neugier, würde er die Sache bestimmt so lange verfolgen bis er irgendwann gefesselt und geknebelt irgendwo lag, weil er zu neugierig gewesen war. Sydney musste ihn loswerden, so ungern sie das auch tat.


"Hallo Will. Was bringt dich denn hierher? ", fragte sie, und versuchte gutgelaunt zu wirken. "Ich wollte nur nachsehen, ob du inzwischen wieder zu Hause bist. Du bist in letzter Zeit öfters unterwegs als zu Hause. Ich wüsste zu gern was sich dein Chef dabei denkt." Sydney dachte daran, dass Will ihren Chef geradewegs fragen könnte. <Aber ich glaube dann würde Will mich mit Fragen löchern, bis er irgendwann so weit war wie Danny. >

Sie ging einen Schritt vor die Tür und hielt die Tür soweit geschlossen, dass Will nicht hineinsehen konnte. "Tut mir leid", murmelte sie, "aber du kommst gerade etwas unpassend. Ich hab...ähm...Besuch und wir ähm...". Sie kam nicht weiter. Will hob die Hand und schüttelte den Kopf. "Verstehe. Wohlmöglich der selbe der dir unerklärlicher weise etwas zu Weihnachten geschenkt hat, hab ich recht?". Sydney verdrehte die Augen. <Einmal Reporter, immer Reporter>

Sydney versuchte krampfhaft, nicht daran zu denken, dass derjenige, der in ihrem Wohnzimmer saß, nicht im entferntesten der war, den Will vermutete.
"Ok, ich hab verstanden, ihr wollt nicht gestört werden. Aber bitte tu mir den Gefallen und ruf mich später mal an, ja? Wir sehen uns dann." <Wenn du wüsstest...>, dachte Sydney und sah Will noch nach, der in diesem Moment aus ihrem Blickfeld verschwand.

Sie atmete tief durch. Das war vielleicht knapp. Sie stand noch ein paar Minuten an der Tür, bis ihr wieder in den Sinn kam, dass Sloane immer noch in ihrem Sessel im Wohnzimmer saß. Sie schloss die Tür und ging zurück ins Wohnzimmer. "Es war nur ein Bekannter. Ich habe...". Der Rest des Satzes blieb ihr im Hals stecken. In ihrem Sessel saß kein Sloane mehr. Er war weg. Sie konnte einfach nicht glauben, was sie da sah, oder, bessergesagt, was sie nicht sah.

XxXxXxXxXxXxXxXxXxXxXxXxXxXxXxX (Szenenwechsel)

Er schlug langsam die Augen auf, und wünschte sich im gleichen Moment, er hätte es nicht getan. Sein Kopf schmerzte und brummte, als sein Bewusstsein zurückkehrte. Sein Kopf war allerdings nicht das einzige, was ihm Schmerzen bereitete. Sein rechter Fuß war ganz taub geworden und seine linke Schulter schien ausgerenkt zu sein.

In dem Raum, in dem er auf einer steinharten Matratze lag, war es fast ganz dunkel. Nur eine schwach leuchtende, kleine Glühbirne hingen von der Decke, aber sie reichte, um nach ein paar Minuten festzustellen, dass er gefangen war. Um sein Fußgelenk war eine Kette gebunden, die in der Wand verankert war. Er versuchte, sich auf den Rücken zu drehen, und als er es endlich geschafft hatte, glaubte er, sein Kopf würde in zwei Teile springen. Er versuchte, sich zu erinnern, was geschehen war, aber er konnte keinen klaren Gedanken fassen. Man hatte ihm wohl irgendetwas gespritzt, um ihn ruhig zu halten.

Er richtete sich langsam auf und saß dann mit dem Rücken an die Wand gelehnt auf dem Bett, das sich wohl kaum als solches bezeichnen ließ. Sein Kopf fing langsam an, wieder klar zu werden. Er konnte wieder den ein oder anderen klaren Gedanken fassen, ohne gleich von Kopfschmerzen daran gehindert zu werden. Seine ausgerenkter Arm war fast unbeweglich, und auch sein Fuß würde ihn keine zwei Schritte tragen. Eine Flucht war daher erst mal aussichtslos, so ungern er sich das auch eingestand.

An einer Wand des recht kleinen Raumes hing ein kleiner Spiegel, wozu auch immer. Er rappelte sich auf, und als er den tauben Fuß zum ersten Mal zu belasten versuchte, hatte er das Gefühl, ihm würde ein Dolch im Fuß stecken. < Reiß dich verdammt noch mal zusammen. > Er schleppte sich, den einen Fuß lahm hinter sich herziehend, zum Spiegel und betrachtete sein Spiegelbild.

Er sah wirklich nicht gut aus. Seine Lippe war aufgerissen und blutig, und unter seinem rechten Auge blühte ein schönes, großes Veilchen. Oberhalb der Augenbraue hatte er eine kleine Platzwunde, aus der ihm ein breites Rinnsal Blut an der Wange runtergelaufen war. Im Nachhinein konnte er ganz froh sein, eine zeitlang nicht viel mitbekommen zu haben.

Er ging zurück zum Bett und ließ sich erschöpft darauf fallen. Er hielt die Augen geschlossen, und langsam kehrte die Erinnerung zurück. Er erinnerte sich an eine leere Gasse...er war irgend Jemandem gefolgt...aber wem?

Er wurde aus den Gedanken gerissen, als sich die schwere Eisentür öffnete und drei bewaffnete Männer eintraten. Ihre Gesichter konnte er nicht sehen. Nur, dass sie offenbar alle in Militärklamotten steckten. Derjenige, der in der Mitte stand, sprach ihn an. "Ah, sind Sie also endlich wach, Mr. Bristow...Verzeihung , Agent Bristow wäre wohl treffender.", und das fiese Grinsen des Mannes machte Jack nicht gerade Mut. "Wer sind Sie?", fragte Jack, und er wunderte sich, dass seine Stimme so normal wie immer klang...nur mit einem sehr gereizten Unterton. "Immer mit der Ruhe, Agent Bristow...Sie haben noch sehr viel Zeit." Und das Lachen, das von diesem Kerl zu hören war, war so kalt, dass es Jack einen kurzen Schauder über den Rücken jagte.

Seine Chancen waren im Moment nicht sehr gut. Und keiner wusste, dass er hier war. Auch nicht seine Tochter Sydney.

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BeitragVerfasst: 23.10.2011, 12:38 
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cool.
Es ist ein ganz andere FF, als sonst in diesem Forum (hat ja auch nichts mit HP zu tun! :mrgreen:). Auch anders als deine üblichen. Das heißt aber nicht, dass sie schlechter ist, als die anderen von dir.

Ich finde sie sehr spannend. Kann mir gut vorstelle, dass es noch spannender wird. darauf freue ich mich schon, ich lese jedenfalls immer mit, verlass dich drauf (vermutlich auch, weil deine Teile so kurz sind, und ich deshalb nicht so viel lesen muss, wie z.B. bei Zauberei.).
Liebe Grüße!


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BeitragVerfasst: 23.10.2011, 12:43 
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Danke, dass ist nett von dir :mrgreen:
Irgendwie tut Jack mir leid...

PS: Zauberei is aba nich von mir :mrgreen:
PPS: gleich gehts weiter!
(ich hab die nächsten drei teile schon im word gespeichert. hier rein kopier ich sie immer nur. so kann nichts verloren gehen!)

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BeitragVerfasst: 23.10.2011, 12:46 
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Teil 4

Einer der drei Männer gab den anderen beiden eine kurzen Wink und sie verließen den Raum. Er trat in das düstere Licht und Jack konnte endlich sein Gesicht sehn.
Es war vernarbt, sehr sogar. An der Stirn anfangend war eine große Narbe, die sich über das rechte Auge, oder das was davon übrig war, bis zum Hals zog. Ihm fehlte ein kleines Stück vom linken Ohr und das Auge, das noch funktionierte, war so dunkel, dass man sich fast darin spiegeln konnte. Doch der restliche Körper dieses Mannes schien nur so vor Kraft zu strotzen.

Jack kannte dieses Gesicht. Zwar nicht mit all diesen Narben...aber er glaubte es zu kennen. "Na, Jack, alter Junge, erkennst du mich wieder? Vor 8 Jahren? In Istanbul?" Jack kramte in seinem Gedächtnis. <Vor 8 Jahren...du wirst langsam alt, Jack>, dachte er.

"Dein Gedächtnis ist wohl nicht mehr das beste. Naja, du hast ja mehr als genug Zeit...es wird dir wieder einfallen, glaub mir.", sagte der vernarbte Kerl und verschwand mit einem hässlichen, gemeinem Grinsen aus der Zelle.

Jack, den die ganze Sache unheimlich geschlaucht hatte, ließ sich erschöpft auf das Bett fallen. Den Blick an die Decke gerichtet versuchte er, seine Gedanken zu ordnen. Er hatte irgendwo den Namen SD-6 gehört, und war dem einen Gesprächspartner nachgegangen. Aber es war nicht der Kerl, den er angeblich kannte. Seine Stimme war dafür viel zu dunkel. Er war in eine kleine, dunkle Gasse gelangt. Und von da an hatte er keine Erinnerung mehr.

Ohne es richtig zu merken, schlief er ein, doch in seinen Träumen sollte er Antworten erhalten. Und die würden ihm am nächsten Morgen einen kräftigen Schrecken versetzen. Aber seine letzten Gedanken kreisten nicht um seine Vergangenheit. Als letztes sah er Sydneys Gesicht vor seinem geistigen Auge.

xXxXxXxXxXxXxXxXxXxXxXxXxX

Es war einfach nicht zu glauben. Wo steckte er? Sydney hatte ewig im Gang gestanden und fassungslos auf den leeren Sessel gestarrt. Wo war Sloane abgeblieben?
Sie schüttelte den Kopf um wieder klar denken zu können und ging dann langsam ins Wohnzimmer.

<Vielleicht hat er sich irgendwo verkrochen.>, dachte sie und sah in mehreren Räumen nach. Kein Sloane, weder in der Küche, noch im Schlafzimmer, noch sonst irgendwo.

Oder er hatte sich fortgeschlichen. Sydney ging wieder ins Wohnzimmer. Die Tür, die in den recht kleinen Garten führte, war geschlossen. Wenn es nach ihr ginge, konnte Sloane ruhig verschwinden, aber es würde nicht gut aussehen, wenn er aus ihrer Wohnung verschwinden würde.

Sydney war schon im Begriff, nach ihm zu rufen, als sie bemerkte, dass ihre Hausschuhe am Boden an einer Stelle klebten. Sydney hob den Fuß und wäre um ein haar umgefallen. Aber nicht, weil sie ihr Gleichgewicht verloren hätte. Sie war erschrocken. Jetzt wusste sie, warum der Boden an der Stelle klebrig war.

Es war Blut. Es war schon fast getrocknet und es war nicht wenig. Vom Sessel an führte eine kleine Blutspur bis hierher. Sie hatte das Licht ausgelassen, und während ihres Gesprächs mit Sloane war es dunkler geworden. Und jetzt sah man nicht mehr viel. Zuerst waren es nur wenige Tropfen, dann ein größerer Fleck mit etwa 15 cm Durchmesser und dann eine dünnere aber durchgehende Blutspur, die hier an der Balkontür endete.

Ihr Herz hämmerte in der Brust und schien herausspringen zu wollen. Hatte Sloane etwa die Wahrheit gesagt? War er wirklich hier gewesen um sie zu warnen? Sydney wollte das einfach nicht glauben.

Als sie sicher war, dass sie wieder auf sicheren Beinen stand, tat sie, was ihr als erstes in den Sinn kam, und was ihr am Vernünftigsten erschien. Sie rief Vaughn an. Sie brauchte jetzt seine Hilfe. Und auch ihn als Mensch.

Als sie ihn nach langem hin und her endlich am anderen Ende der Leitung hatte, war sie schon wieder etwas gefasster, aber sie zitterte immer noch. "Sydney?" Sie war überrascht, wie erleichtert sie war, endlich seine Stimme zu hören. "Bist du immer so gefragt? Oder hab ich nur nen schlechten Tag erwischt?", fragte Sydney, und sie war erschrocken, dass ihre Stimme immer noch stark zitterte.

"Ist was passiert? Du klingst als hättest du den Tod in persona vor dir stehen". Vaughn war die Beunruhigung anzuhören. "Wir müssen reden. Ich weiß, dass es schon spät ist, aber es muss sein." Vaughn überlegte kurz. "Kein Problem. In einer halben Stunde in der Kneipe in der Virginia Street." Sydney hätte ihm auf Knien gedankt.
"Danke. Tut mir leid, dass ich deinen Feierabend in Anspruch nehme. Bis gleich.!" "Hey, ich hab dir doch schon mal gesagt. Du brauchst dich nicht zu entschuldigen, selbst wenn du mich morgens um 3 Uhr aus dem Bett klingelst."

Sydney huschte ein Lächeln über die Lippen, das erste seit vielen Stunden. Sie legte auf und ließ sich aufs Bett fallen. Sie erwischte sich bei der Überlegung, was sie sich heut Abend anziehen sollte. <Immerhin sollte man in einer Kneipe ja nicht auffallen.>, schmunzelte sie und setzte sich auf. Sie öffnete ihren Schrank und stellte sich die Frage, die schon Millionen von Frauen beinahe in den Wahnsinn getrieben hatte. Was zum Teufel ziehe ich an???

Am Schluss stand sie dann doch in ganz normalen Klamotten vor dem Spiegel. Als sie die Tür öffnen wollte um nach draußen zu gehen, zuckte sie kurz zusammen. Die Tür knarrte. Sonst nichts. <Reiß dich zusammen, Sydney!>, sagte sie sich und ging Richtung Virginia Street, um mit dem einzigen Menschen zu reden, dem sie diese Geschichte momentan anvertrauen konnte.

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BeitragVerfasst: 23.10.2011, 12:47 
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im 2. Abschnitt habe ich irgendwie ein bisschen an Mad Eye gedacht...aber nur ein bisschen :mrgreen: :wink: :roll: :mrgreen:

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wieso an Mad-Eye?
Und natürlich weiß ich: Zauberei ist von Animagus. Das war ja auch bloß ein Beispiel.


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BeitragVerfasst: 23.10.2011, 13:00 
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das Auge, das noch funktionierte, war so dunkel, dass man sich fast darin spiegeln konnte. Doch der restliche Körper dieses Mannes schien nur so vor Kraft zu strotzen.

ich sagte doch nur ein bisschen...er hat so zu sagen nur noch ein auge is aba sonst ziemlich stark aba trotzdem vernarbt....erinntert mich ein klein wenig an Mad Eye...dich etwa nicht?!

PS: oh, achso, ich dachte, du denkst, Zauberei sei von mir, weil du das etwas komsich formuliert hast...meine schuld :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
PPS: ich hab die FF jetzt auch ins Alias-Forum gestellt!
PPPS: solls heute noch weiter gehen oder willst du bis morgen oda heute abend warten???

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Naja, ist dir überlassen.


P.S. Schreib mal beim Rollenspiel weiter.


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BeitragVerfasst: 23.10.2011, 13:16 
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ok, dann gehts jetzt halt weiter!

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Teil 5

Es war nicht sehr voll in der Kneipe. Aber immerhin genug Leute, sodass das Gespräch zwischen zwei Menschen uninteressant war. Sydney hatte sich so unauffällig es geht neben Vaughn gesetzt und sich ein Bier bestellt.

"Also, was ist los? Du hast dich am Telefon schon so geschockt angehört, aber du bist ganz bleich." Vaughn, der die Stirn in Falten gelegt hatte und in Gedanken ständig sein Glas drehte, stellte sich auf eine lange Geschichte ein. Aber wenn Sydney es für so wichtig hielt, mit ihm zu reden, dann hörte er gern zu.

Sydney atmete tief durch. <Ok, gaaanz langsam...>. Sie sah zu Vaughn hinüber und sie sah aus, als könne sie es selbst nicht fassen. "Sloane hat mich zu Hause besucht." Vaughn, der sich gerade eine Erdnuss in den Mund geschoben hatte, wäre beinahe daran erstickt. Er sah zu Sydney hinüber. <Was will DER denn bei Sydney?>. Er unterbrach sie nicht, denn er wusste, dass man solche Geschichten am besten in einem Atemzug erzählen kann.

"Er hat mir erzählt, dass er verfolgt wird. Er meinte, ich sei die einzige, der er vertrauen könnte. Er wollte mir etwas geheimes anvertrauen. Aber dann hat es an der Tür geklopft. Es war zwar ein guter Freund von mir, aber als ich ihn los war, war Sloane weg. Einfach verschwunden. Ich hab alles nach ihm abgesucht...aber das Schlimmste kommt noch." Vaughn sah von seinem Bier auf, und der Mund wäre ihm beinahe heruntergeklappt.

"Mein Wohnzimmerboden war voller Blut...und ich glaube, dass es das von Sloane war." Vaughn schloss kurz die Augen und sah Sydney dann an. "Du glaubst ihm also." Sydney stützte die Stirn auf eine Hand. "Ich weiß nicht ob ich ihm glauben soll. Ich meine, ich traue ihm zu, dass er mich angelogen hat, aber SO gut kann man nicht schauspielern. Wenn du ihn gesehen hättest wüsstest du, was ich meine."

Vaughn beugte sich zu ihr rüber. "Hey, da ist doch noch was. Hab ich recht? Wenn es nur um Sloane ginge, wärst du nicht so geschockt." Sydney drehte ihm den Kopf zu. Sie schmunzelte, aber der besorgte Ausdruck in ihrem Gesicht wich nicht. "Du merkst aber auch alles." Vaughn huschte kurz ein Lächeln auf dem Gesicht, aber dann dachte er wieder an den Ernst der Lage und schluckte das Lächeln unter.

"Sloane hat mir noch was anderes erzählt." Sydneys Gesicht nahm einen sehr besorgten Ausdruck an. "Mein Vater ist verschwunden. Und weder Sloane noch ich haben irgendeine Ahnung wo er stecken könnte." Jetzt war Vaughn klar, warum Sydney aussah, als würde sie am liebsten schreien. "Er war also nicht auf einer Mission für SD-6. Dann könnte er überall sein. Er kann noch in im Inland sein, und genauso gut auf jedem anderen Punkt auf der Erde."

Sydney fühlte sich besser. Zwar saß ihr der Schreck noch etwas in den Knochen, aber es hatte gut getan, es jemandem zu erzählen.

Sie stand auf und wollte gehen, als Vaughn sie an der Schulter zurückhielt. Sydney schloss dabei kurz die Augen. "Geht's dir einigermaßen gut? Ich meine, du weißt ja, dass du mich IMMER anrufen kannst." Sydney schluckte den Kloß in ihrem Hals herunter. "Danke. Mir geht's gut." Vaughn war aufgestanden und stand jetzt vor ihr.

"Ich werde mich mal umhören. Wenn ich etwas über Jack herausgefunden habe, sag ich dir sofort bescheid." Sydney brachte ein müdes Lächeln zustande, und wandte sich dann mit einem "Bis bald" von ihm ab. Vaughn sah ihr noch nach bis sie aus der Tür verschwunden war und setzte sich dann wieder an die Theke.

XxXxXxXxXxXxXxXxXxXxXx

Jack träumte schlecht. In seinem Traum stand er auf einer großen weiten Einöde. Nur ein kleines Gebäude war zu erkennen, und das würde wohl nicht mehr lang stehen. Im Inneren des Hauses halten immer wieder Schüsse wieder, und die Luft war von schmerzverzerrten Schreien erfüllt. Jack ging langsam auf das Gebäude zu. Er wusste, dass er schon mal hier gewesen war. Aber es war schon lange her.

Plötzlich wurde die große Tür aufgerissen und ein paar Männer stürmten hinaus. Jack kannte die Gesichter, jeden einzelnen. Und der Mann an der Spitze war ihm sehr vertraut. Es war er selbst. Allerdings muss das vor einigen Jahren gewesen sein. Er sah jünger als heute aus.

<Vor 8 Jahren...>, schoss es Jack durch den Kopf. Konnte das sein? Jetzt waren fast alle draußen. Fast. Jacks jüngeres Ebenbild blieb stehen und drehte sich um.

"Wo ist Dean?", hörte Jack sich rufen. Sein Ebenbild lief zurück zum Haus, das inzwischen zu brennen begonnen hatte. "DEAN!!" Das Haus explodierte. Jacks Doppelgänger wurde von der Druckwelle zu Boden gerissen. Vor Jacks Augen breitete sich Schwärze aus.

Er fuhr von seinem Bett auf. Sein Herz hämmerte so schnell, dass es wehtat. Sein Atem ging schnell und unregelmäßig. Er wusste jetzt, wer der vernarbte Mann war. Sein Partner Dean war bei der Explosion damals nicht gestorben. Er war noch am Leben.

Er und Dean waren zusammen 4 Jahre lang bei SD-6 gewesen. Vor 8 Jahren waren sie mit 6 Mann bei einem Einsatz in Istanbul gewesen. Aber es waren nur 5 zurückgekehrt. Es war nicht der erste Todesfall auf einer Mission, den Jack miterlebt hatte. Aber der Tod von Dean hatte ihm arg zugesetzt. Er hatte sich die Schuld gegeben, er war der Leiter der Mission.

Jack war ganz in Gedanken versunken, als die Tür aufgerissen wurde und Dean langsam, aber teuflisch grinsend in die Zelle hereinkam. Und dieses Grinsen bedeutete nichts gutes, dessen war sich Jack sicher.

_________________
Denn wir haben nur ein Leben zu leben, eine Liebe zu geben, eine Chance nicht zu fallen. Ein Herz zu brechen, eine Seele zu nehmen. Um uns nicht aufzugeben.


Zuletzt geändert von Krone am 23.10.2011, 13:32, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 23.10.2011, 13:22 
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Ok....
Ich bin grad einigermaßen verwirrt.
Was sind das für Hopser kurz vor den Xen? Hattest du einen schlechten Tag oder bist du die Treppe untergefallen?


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